Maulwürfe stehen unter Naturschutz, man darf sie weder töten noch verletzen. Gift und mechanische Fallen sind also tabu. Außerdem sind sie, sieht man von den unschönen Hügeln ab, die sie auf der Wiese hinterlassen, sehr nützlich. Sie vertilgen Schädlinge und lockern den Boden auf.
Maulwürfe sind so gut wie blind und daher stark auf seinen Geruchs- und Hörsinn angewiesen. Man kann sie relativ leicht mit geruchsintensiven Mitteln vertreiben.
Bewährt hat sich beispielsweise Knoblauch, den man etwa 20 cm tief vergräbt. Man kann aber auch eine Mischung aus Seifenlauge, Buttermilch und Molke in die Gänge schütten. Oder man beträufelt Tuff- oder Lavasteine mit ätherischen Ölen, z.B. Zitrusöl und vergräbt sie anschließen in der Nähe eines Hügels.
Ein weiterer Ansatzpunkt ist das empfindliche Gehör des Maulwurfs. Sehr einfach ist es, Flaschen im Boden zu vergraben, so das der Hals ein Stück aus der Erde ragt. Jeder Windhauch wird ein Geräusch erzeugen und diese Lärmbelästigung wird dem Maulwurf irgendwann zuviel. Ebenfalls effektiv ist ein Stahlrohr, an dessen oberen Ende eine kleine Metallplatte befestigt ist. Auch diese wird vom Wind bewegt und das entstehende Geräusch stört den empfindlichen Maulwurf. Teurer sind meist spezielle Ultraschallgeräte. Sie werden in den Boden gespießt und senden Schallwellen aus. Maulwürfe, Ratten und Wühlmäuse im Umkreis von 30 m können die Schallwellen wahrnehmen und verschwinden.