Normale Kleidermotten lassen sich durch Duftsäckchen mit Lavendel oder Zedernholz fernhalten. Die Beutel kann man relativ einfach selbst basteln. Entweder nimmt man Teebeutel für losen Tee, befüllt diese mit Lavendel und bindet sie gut zu oder man näht kleine Mullsäckchen. Zedernholz muss von Zeit zu Zeit mit Schmirgelpapier aufgeraut werden.
Um befallene Kleidung von den Puppen zu befreien, legt man sie bei mindestens -20° für ein paar Tage in die Tiefkühltruhe. Bei fest verlegtem Teppich oder wenn der Teppich zu groß für die Kühltruhe ist, kann man es auch erstmal mit Vereisungsspray versuchen. Kleidung kann man, wenn möglich, bei 60°C waschen oder chemisch reinigen lassen.
Ansonsten saugt man den Teppich einmal gründlich und reibt ihn danach mit einer lauwarmen Terpentinlösung ab. Muss man im Endeffekt doch zur chemischen Keule greifen, sollte man das im Freien oder nur bei gut durchlüfteten Räumen tun.
Befallene Schränke räumt man komplett leer und saugt sie dann gründlich aus. Dabei die Bohrlöcher nicht vergessen, hier verstecken sich gerne Larven. Nicht benötigte Löcher mit einem Klebestreifen verschließen und eine Klebefalle aufstellen.
Zerstäubt man regelmäßig ätherische Öle (z.B. Lavendel- oder Zedernholzöl) über dem Teppich, kann das helfen, die kleinen Plagegeister davon zu überzeugen, dass dieser Teppich kein geeigneter Nistplatz ist.
Damit es erst gar nicht zu einem Befall kommt sollte man seine Kleidung nicht ungewaschen oder ungelüftet in den Kleiderschrank hängen. Hautschuppen wirken ebenfalls sehr anziehend auf Motten, weswegen Teppiche regelmäßig gesaugt werden sollen. Mindestens zweimal im Jahr sollte man zudem seinen Kleiderschrank aussaugen.

Besondere Sorgfalt sollte man walten lassen, wenn man Kleidung für längere Zeit nicht trägt, z.B. wenn man die Wintergarderobe einmottet. Kleidung, die getragen wurde auf jeden Fall vorher waschen auch wenn sie nicht schmutzig ist. Schweiß und Hautschüppchen sind ein Festmahl für Mottenlarven und laden daher zur Eiablage ein. Kühle Räume wirken weniger einladend als gut geheizte. Deshalb lagert man nicht benötigte Kleidung möglichst kühl und trocken. Für die Lagerung bieten sich Boxen an, die man unter dem Bett oder im Regal verstauen kann. Praktisch sind auch Vakuum-Taschen, die man mit dem Staubsauger entlüften kann. Sie eignen sich z.B. für Daunendecken, die so platzsparend gelagert werden können.