Ich möchte an den Tipp Mehr in der Haushaltskasse von Tobinger anknüpfen.

Es ist doch an jedem Monatsende das Gleiche: Wo ist das ganze Geld geblieben??? Da werden Kontoauszüge ausgewertet und Bons aus dem Geldbeutel herausgekramt. Aber letztendlich weiß man doch nicht, warum kaum Geld zum Sparen übrig geblieben ist.

Eine gute Möglichkeit seine Finanzen in den Griff zu bekommen, ist ein Haushaltsbuch zu führen. Man muss sich jedoch motivieren und am Ball bleiben. Aber wenn erstmal die Routine eingekehrt ist, sollte dies kein Problem mehr darstellen. Ein Haushaltsbuch kann man auf verschiedene Art und Weisen führen. Ich selbst habe schon mehrere Möglichkeiten ausprobiert. Zum einen gibt es die Möglichkeit mit Stift und Papier seine Einnahmen und Ausgaben zu dokumentieren. Dies finde ich jedoch sehr aufwendig und wenig übersichtlich. Eine andere Methode ist die Verwendung von entsprechenden Programmen wie z.B. Microsoft Office Excel. Allerdings habe ich nie eine zufrieden stellende Tabelle erstellen können. Immer wieder sind mir neue Dinge eingefallen, die ich zum Teil mühsam „einbauen“ musste.

Bei meinen Recherchen im Internet bin ich schließlich auf ein kostenloses Angebot der Sparkasse gestoßen. Dort stellt der Beratungsdienst – Geld und Haushalt – einen so genannten Web-Budgetplaner zur Verfügung. Hierzu muss man sich zunächst registrieren. Danach bekommt man einen datensicheren Zugang.

Bei dieser Web-Anwendung hat man zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Zum Beispiel ist es möglich für die Datenerfassung entsprechende  Kategorien (z.B. Versicherungen, Auto, Haushalt, etc.) und Unterkategorien (Versicherungen – Haftpflichtversicherung – Lebensversicherung – etc.) einzurichten. Beim Web-Budgetplaner können wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben (z.B. Gehalt, Versicherungsbeiträge, etc.) automatisiert erfasst werden, so dass man sich diese Eintragungen in den Folgemonaten sparen kann. Ausgaben können auch unterwegs bequem per Smartphone erfasst werden. Denn es besteht auch die Möglichkeit eine entsprechende App zu installieren. So wird auch die Gefahr minimiert, dass man zu Hause das Eintragen vergisst.

Und für was betreibt nun den ganzen Aufwand? Zum Monatsende werden die Einnahmen und Ausgaben übersichtlich in Form von Tabellen und Diagrammen dargestellt. Somit habe ich die Möglichkeit, entsprechende Kostentreiber herauszufiltern. Dies „kann“ helfen, den ein oder anderen Euro einzusparen.

Zu guter Letzt kann auch auf kommerzielle Programme zurückgegriffen werden. Hierzu kann ich jedoch nichts sagen, da die Web-Anwendung für meine Zwecke völlig ausreicht.