[adrotate group=“11″]Bis Mitte November finden die Igel in der freien Wildbahn eigentlich noch alles, was sie benötigen um ihr Gewicht auf rund 800 Gramm zu steigern. Auch schwache kleine Tiere müssen nicht aus ihrem natürlichen Umfeld gerissen werden.

Erste Hilfe ist auch vor Ort möglich und tut den Tieren viel besser, als ein „Aufpäppeln“ zu Hause in der warmen Stube. Richten Sie eine Futterstelle in geschützter Lage ein und bauen Sie dem Igel einen Laub-, Reißig-, Komposthaufen in der Nähe der Stelle, wo Sie ihn gefunden haben. Sie bieten dem Igel damit genug Schutz vor Wind und Wetter.

Die Futterstelle sollte regelmäßig versorgt und beobachtet werden. Kleine Igel nehmen 5 bis 10 Mahlzeiten täglich zu sich und brauchen einen genauen Fütterungsrhythmus. Igelmütter verlassen ihre Kleinen zur Nahrungssuche für mehrere Stunden. Die wenigsten Muttertiere lassen ein Igelkind, welches noch nicht groß genug ist, zurück. Wenn Sie den Igel vor Ort unterstützen, werden Sie bald merken, ob die Mama nicht doch noch da ist und können dann beruhigt die Hilfe einstellen.

Hunde- und Katzenfeuchtfutter und ab und zu etwas Haferflocken darunter gerührt sind eine ideale Igelnahrung. Zum Trinken ein kleines Schälchen Wasser hinstellen, keine Milch, die vertragen die Igel nicht!