Eine Wohnung zu finden ist im Prinzip zwar keine sehr komplizierte Sache, doch Oma weiß natürlich, dass die Suche gerade in Städten mit einer hohen Zuwanderung und einem Unterangebot an Wohnraum zu einer regelrechten Qual werden kann. Damit die Wohnungssuche nicht zu einer Odyssee wird, hat Oma für ihre Leser – wie könnte es auch anders sein – ein paar nützliche Tipps parat!

Prioritäten klären

Hier bei Immonet kann man als Suchender bereits ablesen, welche Wohnungen in der jeweiligen Stadt zu welchem Preis gerade angeboten werden. Handelt es sich um eine Stadt wie München oder Hamburg, so kann man davon ausgehen, dass die Preise hoch und die Wohnungen heiß begehrt sind. Gerade junge Leute, die ihr Studium in einer dieser Städte absolvieren wollen, müssen oft Abstriche machen und Kompromisse eingehen. Selbst ein Platz in einer Groß-WG und/oder ein befristetes Wohnverhältnis sind dort nicht einfach zu finden. Meist muss man unzählige „Castings“ über sich ergehen lassen und kann sich im Anschluss seine Bleibe nicht einmal selbst aussuchen. Mit wenig Geld in den Taschen und dem Fokus auf dem zukünftigen akademischen Abschluss ist ein vorübergehendes, provisorisches Wohnverhältnis durchaus zu verschmerzen. Verdient man aber später sein erstes eigenes Geld und möchte in einer der deutschen Metropolen sesshaft werden, kann die Suche nach dem perfekten Domizil schon durchaus schwierig sein.

Nicht verzagen – Oma fragen

Und genau hier kommen Omas Tipps ins Spiel! Arbeitet man zum Beispiel in einer Gegend in der Nähe des Stadtzentrums, sollte man nicht darauf beharren, allein in diesem Gebiet wohnen zu müssen. Nehmen wir als Exempel einmal Hamburg: Muss man jeden Tag in die City ins Büro und verfügt man über kein eigenes Auto, kann man sich überlegen, ins nördliche Randgebiet zu ziehen – an die Grenze zu Schleswig Holstein oder sogar darüber hinaus. Teilweise sind die S- und U-Bahnverbindungen von Orten wie Norderstedt, Henstedt Ulzburg oder Krupunder sehr gut und führen in einer geraden Linie direkt in das Hamburger Kerngebiet hinein. Die Fahrzeit ist zwar ein wenig länger, doch die Wohnungen dafür meist auch erschwinglicher. Und noch ein Vorteil wird so erwirkt: Wer es gerne etwas ruhiger mag, verlässt am Feierabend stets die umtriebige Stadt und kehrt in eine familienfreundliche, ruhige Nachbarschaft zurück – das hat doch was! Schwierig wird es allerdings mit Ortschaften, die sich südlich der Elbe befinden. Hier sind die Anbindungen oft eher nicht so gut und man fährt mitunter unglaublich lange und muss mit etwas Pech sogar mehrfach umsteigen. Ansonsten bleibt einem in vielen Fällen doch nur wieder die Wohngemeinschaft in City-Nähe.