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Ein gut geplanter Umzug ist eigentlich keine große Sache. Ehe man sich versieht, sitzt man schon in der neuen Wohnung, schraubt das letzte Regal zusammen und freut sich über den geglückten Tapetenwechsel. Wenn es allerdings drunter und drüber geht, die Planung partout nicht aufgehen will und dadurch vielleicht auch noch höhere Kosten entstehen, möchte man sich die Haare raufen. Dabei kann man diesen Stress ganz einfach umschiffen, indem man einige Monate vor dem Wohnungswechsel einen Umzugsplan aufstellt und sich akribisch an selbigen hält.

Der Umzugsplan

Die Planung beginnt etwa drei bis vier Monate vor dem Umzugstermin. Selbiger muss natürlich erst einmal festgelegt werden und wir raten unseren Lesern, diesen Termin mit Bedacht zu wählen und im Zweifelsfall den einen oder anderen Urlaubstag zu beantragen. Die Umzugskosten müssen auch rechtzeitig kalkuliert und abgesetzt werden. Je früher man den neuen Vertrag in die Hände bekommt, desto besser ist es. Vor allem, wenn es sich nicht um ein zweiseitiges Standardwerk handelt, gilt es, wirklich alle Paragrafen ganz genau zu studieren und nicht aus Faulheit Absätze zu überspringen. Sollten Fragen auftauchen, kann man sich dann noch rechtzeitig mit dem zukünftigen Vermieter darüber unterhalten. Zwei Monate vor dem Stichtag beginnt die heiße Phase des Umzugs. Die alte Wohnung muss gegebenenfalls renoviert werden und damit sollte man mit etwas Vorlauf beginnen. Nun sollte man sich auch entscheiden, welche Einrichtungsgegenstände nicht mehr mit in die neue Wohnung kommen sollten. Durch eine Entrümpelung lässt sich bares Geld sparen oder sogar einnehmen. Auf dem Flohmarkt oder mit einem Verkauf im Vorgarten lässt sich der Umzug vielleicht sogar mitfinanzieren. Falls Handwerker, Fahrzeuge und Umzugshelfer benötigt werden, sollte man sich ebenfalls einige Wochen vorher darum kümmern. Im letzten Monat vor dem Umzugstermin wird es dann ernst! Der Versicherungsschutz muss geprüft werden, Internet- und Telefonanschluss sollten beantragt werden und anhand einer Checkliste gilt es zu prüfen, ob bestimmte Möbel, Einrichtungsgegenstände oder Gerätschaften noch fehlen oder einer Auswechslung bedürfen. In den letzten Wochen vor dem Umzug wird der Sack letztendlich zugemacht. Natürlich müssen Umzugskartons beschafft und mit Bedacht gefüllt und alle logistischen Fragen bezüglich des Umzugstermins geklärt werden.

Nach dem Umzug

Hat man den Umzug über die Bühne gebracht, stehen selbstverständlich die üblichen Behördengänge an und in der neuen Wohnung geht der Neumieter am besten gleich auf Entdeckungstour, um eventuelle Schäden ausfindig zu machen, die dem Vermieter umgehend gemeldet werden sollten. Danach kann die neue Umgebung erschlossen und Kontakte geknüpft werden. Egal ob der Umzug Dresden, Berlin, Hamburg oder Köln zum Ziel hat – wir wünschen viel Spaß und Erfolg!