Für viele Menschen ist er einfach nur ein Gegenstand des täglichen Arbeitslebens, aber auch im Haushalt leistet er wertvolle Dienste: Der Schleifstein.
Wie funktioniert der Schleifstein

Eine Klinge wird flach auf den Schleifstein aufgelegt. Das hintere Ende wird im gewünschten Schleifwinkel angehoben. Mit einer bogenförmigen Bewegung wird die Klinge nun mit leichtem Druck über den Stein geführt, bis ein Grat entsteht. Der gleiche Vorgang wird mit der anderen Seite wiederholt.

Nun wird zu einem Stein mit feinerer Körnung gewechselt. Mit einem etwas höheren Winkel beginnt die Prozedur von vorne, bis der Grat verschwunden ist.

Beim Schleifen muß der Stein mit Wasser oder Schleiföl befeuchtet werden, um Metallabrieb in den Poren des Steines zu verhindern.

Am bekanntesten sind die rotierende Schleifscheibe und der Schleifstein (auch Wetzstein genannt)

Es gibt sie als synthetische Schleifsteine, Natürliche Wassersteine, Ölsteine oder auch Diamand-Steine.

Eine kleine Geschichte über den Schleifstein

Er ist eines der ältesten Werkzeuge, das sich in die Neuzeit gerettet hat.

Zu Schleifen gibt es immer etwas – ob Schwerter im Mittelalter, oder Messer und Klingen heute.

Scherenschleifer zogen bereits im 16. Jahrhundert mit einem Wetzstein durch die Lande, um Scheren, Dolche und Messer zu schärfen.

Um Publikum anzulocken führten einige Scherenschleifer auch ein Äffchen mit sich, daß auf dem Schleifstein herumturnte. Daher auch der Begriff „Wie ein Affe auf dem Schleifstein“!

Der Schleifstein heute

Im privaten Haushalt werden fast gar keine Messer mehr mit dem Schleifstein geschliffen. Viel zu günstig ist die Anschaffung eines neues Messers. So kommt der Schleifstein heutzutage meist in der Industrie zum Einsatz, um Klingen von Schneidegeräten und -Machinen zu schärfen.

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