Es gibt viele Hausmittel bei Erkältung, darunter sind Tees im allgemeinen die beliebtesten und am besten, wenn man die Mühe auf sich nimmt, den Erkältungstee selber zu machen.

Wann greift man zu Hausmitteln bei Erkältung?

Natürlich nur dann, wenn auch eine Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) vorliegt – und nicht etwa eine Grippe (auch Influenza genannt). Im Unterschied zur Erkältung, die von einem breiten Spektrum an Bakterien verursacht wird, ist die Grippe ein viraler Infekt. Eine Grippe kündigt sich u.a. meist mit plötzlichen Fieberschüben, starken Kopf- und Gliederschmerzen und einem wunden, trockenem und schmerzenden Hals sowie Husten an. Eine Erkältung hingegen hat als Hauptsymptome Schnupfen, Halsschmerzen, Husten und gereizte Nebenhöhlen. Handelt es sich in der Tat dann um eine Erkältung kann man zwar zum Arzt gehen, aber es gilt: Kuriert man die Erkältung selber dauert es sieben Tage, geht man zum Arzt, eine Woche.

Die üblichen Hausmittel gegen Erkältung

Zu den üblichen Hausmitteln bei Erkältung zählen ganz unterschiedliche Dinge. Halswickel oder Wadenwickel sind ein Mittel, Inhalationen und Erkältungsbäder ein weiteres. Ein traditionelles Hausmittel bei Erkältung ist die Hühnersuppe, aber man muss sie selber machen. Bei Erkältung bringt eine Fertigsuppe nur minimal etwas.
Das wohl beliebteste Hausmittel und am öftesten angewandte sind aber wohl immer noch Erkältungstees. Es gibt mittlerweile viele fertige Erkältungsteemischungen, die man in der Apotheke, Drogerie und Reformhaus kaufen kann, und in den meisten Supermärkte auch schon. Aber auch hier gilt: Erkältungstees selber machen ist besser, als bei Erkältung fertige Tees zu kaufen.

Was für Zutaten sollten hinein?

Die Bandbreite von Zutaten bei Erkältungstees zum Selbermachen ist enorm und fragt man im Bekannten- und Freundeskreis herum, erhält man sicher mindestens so viele Antworten wie man Leute gefragt hat. Jeder schwört auf sein Rezept. Hier gilt: selbst ist der Mann (oder die Frau)! Und einfache Zutaten!
Man kann Erkältungstees natürlich aus den aromatischen Kräutern machen, die man auch in einem Erkältungsbad verwenden würde. Ein Rezept hier wäre: je zwei Esslöffel Pfefferminze und Thymian nehmen, in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser aufgießen. Dann muss der Tee sehr lange ziehen – so eine Viertelstunde – und dann trinken.
Eine andere Variante ist mit Äpfeln und Zwiebeln – letztere wirken fiebersenkend und entzündungshemmend. Für Zwiebel-Apfel-Tee nehme man: 3 große Zwiebeln, 3 Äpfel (egal welche Sorte), vier Liter Wasser. Man schält die Zwiebeln, viertelt sie und gibt sie in den Topf mit dem Wasser. Sodann macht man dasselbe mit den Äpfeln. Anschließend lässt man das Ganze aufkochen und 20 Minuten kochen. Dann lässt man es noch zehn Minuten ziehen und nimmt dann die Apfel- und Zwiebelstücke heraus. Diese kann man dann wegwerfen. Der Tee schmeckt am besten, wenn man ihn noch mit etwas Honig süßt.

Man muss einen Erkältungstee nicht unbedingt trinken. Reizlindernde Zutaten wie Kamille oder Salbei ergeben zum Beispiel einen Erkältungstee zum Selbermachen, mit dem man durch Gurgeln einen wunden Hals beruhigen kann. Wieder je zwei Teelöffel Kamille und Salbei nehmen, mit einem halben Liter kochendem Wasser aufgießen und dann 15 Minuten ziehen lassen. Dann sollte man die heiße Flüssigkeit mehrmals täglich zum ausgiebigen Gurgeln (5-10 Minuten) verwenden.

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