[adrotate group=“14″]Seltsam. Was unsere Großeltern in Ihren Altbauwohnungen schon seit Jahrzenten praktizieren, darüber denken wir erst nach wenn die Energiekosten auf schwindelerregender Höhe sind.

Der Herbst ist da und der Winter steht schon vor der Tür. Angesichts der Energiekosten auf Rekordniveau sollte  sich spätestens jetzt jeder Gedanken über das richtige Heizen und Lüften machen.

In einer Familie mit  Kindern, ist es keine schlechte Idee den „Manager-Posten“ zu übernehmen und Ihre Familie zu motivieren. Kinder bekommen die gesparten Heizkosten zusätzlich zum Taschengeld, der Partner oder die Partnerin als Bonus für das Hobby oder als nettes „Nebenbei-Geschenk“.

Wie spart man den nun richtig, ohne gleich energiesparende Fenster, Türen und Wärmedämmung einzubauen?

Richtig Heizen.

In ungenutzten oder wenig genutzten Räumen lassen Sie die Heizung radikal aus. Wenn Sie sich dort eh nur selten und kurz aufhalten tut es ein dicker Pulli auch.

Überprüfen Sie bereits jetzt Ihre Heizung! Gluckernde Heizkörper sind Energiefresser! Durch Luft im Heizkörper kann das Wasser nicht zirkulieren, die Wärmeenergie „kommt nicht an“. Deshalb regelmäßig die Heizung entlüften und den Wasserdruck der Anlage kontrollieren!

An wärmeren Tagen die Heizung soweit es geht herunter drehen. Ein einzelner warmer Tag kann die Heizungsrechnung um 1 Prozent senken.

Durch eine Abkühlung auf 16-18 Grad über Nacht im Wohnzimmer können leicht 20-30 Prozent Energie gespart werden. Wenn Ihre Heizungsanlage keine automatische Nachtabsenkung durchführt, helfen programmierbare Thermostate, die auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt werden. Jedes Grad weniger Raumtemperatur bringt etwa 6 % Energieersparnis.

Achtung! Übertreiben Sie es jedoch nicht und lassen Sie die Wände nicht auskühlen! Wer zum Beispiel das Wohnzimmer über Nacht und am Tag auskühlen lässt, riskiert genau das. Um dann wieder eine „Wohlfühltemperatur“ zu erreichen müssen Sie wieder wesentlich mehr Energie „investieren“ als Sie gespart haben.

Im Schlafzimmer kann es Tag und Nacht unter 16-18 Grad kalt sein. Ein kühles Schlafzimmer fördert bekanntlich einen tieferen und erholsameren Schlaf.

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Richtig Lüften.

Ein ständig gekipptes Fenster kann bis zu 200 Euro Kosten pro Saison verursachen!

So lüften Sie richtig: Kurz das Fenster vollständig öffnen und dabei die Heizung ausschalten.

Wer besonders viel „ausdünstet“, zum Beispiel durch Kochen und vor allem durch Rauchen, muss auch viel lüften!

Verschließen Sie die Küchentür gut wenn Sie kochen. Hier empfiehlt sich eventuell auch eine Abdichtungsband, dass am Rahmen befestigt wird und die „Küche isoliert“. Somit ziehen die Gerüche nicht in andere Zimmer und Sie müssen eventuell „nur“ die Küche“ auslüften.

Was das Rauchen anbelangt, so zählt das gleiche. Gehen Sie zum Rauchen am besten auf die Terrasse oder Balkon. Somit tun sie auch etwas für Ihre Gesundheit, denn Sie rauchen garantiert weniger. Wem dies gar nicht gefällt, sollte sich zumindest einen „Raucherraum“ zulegen (das sollte allerdings nicht das Wohnzimmer sein). Für Singles die rauchen oder ein Raucherpaar ist das natürlich hinfällig.

Einen schönen und dennoch sparsamen Winter wünscht Ihnen.

Paxus