Kaum ein Tierchen ist lästiger als Fruchtfliegen in der Küche.

Dabei gibt es einige Regeln, die beachtet werden können, um Fruchtfliegen gar nicht erst das Interesse an der eigenen Küche wecken zu lassen! Vielen ist nicht bekannt, dass neben „offenem Obst“, bei dem aufgrund Fäulnis oder leichter Verletzungen der Haut der Duft des Fruchtfleisch nach außen dringt, beispielsweise auch Reste in offenen Flaschen (Säfte, Bier) ein echter Fruchtfliegenmagnet sind.

Behält man folgende Tipps im Hinterkopf, dürfte die Zahl der kleinen Mitbewohner schnell deutlich sinken

  • Obst erst unmittelbar vor dem Verzehr waschen (Der Waschvorgang beschleunigt die Fäulnis)
  • Faules Obst sofort entsorgen
  • Obst mit Schädigungen an der Haut schnellstmöglich verarbeiten / verzehren
  • Obst möglichst im Kühlschrank lagern
  • Keine Essensreste offen stehen lassen

Wichtig ist ebenfalls, insbesondere den Bio-Mülleimer regelmäßig zu leeren, da Müllereimer in der Regel nicht so dicht verschlossen sind, dass die für Fruchtfliegen so leckeren Düfte tatsächlich nicht nach außen dringen.

[adrotate banner=“39″]

Fruchtfliegenfalle selbst erstellen

Eine Fruchtfliegenfalle ist aber auch sehr einfach mit Hausmittel hergestellt, die eigentlich jeder immer zu Hause hat.

Man nimmt ein kleines Schälchen, füllt dieses mit Apfelsaft oder Essig und gibt ein paar Spritzer Spülmittel dazu. Dies stellt man in die Nähe der Obstbehältnisse. Die Fruchtfliegen werden von dem süßen Duft angelockt und versuchen den Saft aufzunehmen. Hierbei bleiben sie jedoch im Spülmittel hängen und kommen dort nicht mehr weg.

Eine Alternative dazu können die für Fruchtfliegen eher abtörnenden Düfte sein. Entweder man legt eine Zwiebelhälfte zwischen das Obst, was allerdings nicht jedermanns Sache ist, oder man spickt eine Zitronen- oder Orangenhälfte mit Nelken. Sowohl der Zwiebel- als auch der Nelkengeruch kommen bei diesen Fliegen gar nicht gut an, sodass sie sich gar nicht in die Nähe wagen werden.